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Gemeinsam für Hagen – ein neues Angebot in Wehringhausen

Die Stadt Hagen beteiligt sich am ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“. BIWAQ verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesbauministeriums die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. Das Programm fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.

BIWAQ Team – Foto von Linda Kolms – Stadt Hagen

Seit 2008 legt BIWAQ als Partnerprogramm des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ den Schwerpunkt bewusst auf benachteiligte Stadt- und Ortsteile. So verknüpft BIWAQ quartiersbezogen lokale Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktprojekte mit städtebaulichen Maßnahmen. Mit dieser Sozialraumorientierung erreicht die Unterstützung die Menschen, die sie benötigen. Die Projekte entwickeln wirksame Instrumente für die konkreten Bedürfnisse in den Soziale-Stadt-Gebieten.

Die Stadt Hagen möchte mit dem Projekt „Gemeinsam für Hagen“ im Rahmen des BIWAQ Programms die Stadtteile Wehringhausen und Altenhagen fördern. Sie kooperiert dazu mit der agenturmark, dem Caritasverband Hagen e.V. und der Diakonie-Mark-Ruhr gGmbH.

BIWAQ Workshop Foto Linda Kolms_Stadt Hagen

In einem Workshop in Wehringhausen wurden das Programm und handelnde Personen vorgestellt sowie mit den Partnern vor Ort erarbeitet, wie eine Zusammenarbeit sinnvoll gestaltet werden kann. Die Projektmitarbeiter*innen führten intensive Gespräche mit Vertretern der VHS, des Lenkungskreises Wehringhausen, “ Wir in Wehringhausen“, der Stadteilredaktion, dem Quartiersmanagement und Vertreter*innen weiterer Projekte, die im Stadtteil schon aktiv sind. Es wurden schon einzelne konkrete Aktionen besprochen, (wie z.B. die Gestaltung und Bepflanzung der Blumenkübel in Wehringhausen) und Kontakte ausgetauscht für die mögliche Zusammenarbeit.

Die Mitarbeiter*innen des Projektes  möchten mit BIWAQ zum einen die Bewohner*innen der Stadtteile erreichen, ihnen Beratungsangebote machen, bei Bedarf qualifizieren und bei der Arbeitssuche unterstützen. Die Zielgruppe sind Langzeitarbeitslose über 27-jährige aus beiden Stadtteilen sowie angrenzenden Bereichen. Das schließt auch Bewohner*innen mit Migrationsbiografie ein.

Zum anderen sollen die lokalen Unternehmen durch Beratungsangebote, digitale Vernetzung und gemeinsame Marketingaktionen gestärkt werden.

Für beide Angebote wird die Stadt mit den Projektpartnern in den Stadtteilen Altenhagen und Wehringhausen Treffpunkte schaffen, wo Veranstaltungen für Bürger*innen und Unternehmen stattfinden können. Hier ist dann auch Gelegenheit,  sich einfach mal ungezwungen bei einem Kaffee oder Tee zu unterhalten und Nachbar*innen kennenzulernen.

Der Workshop war der Erste im Rahmen des Projektes  und soll auch in Altenhagen noch in ähnlicher Form stattfinden.