Beitrag per Email empfehlen Seite drucken

„Jam am Willi“ bringt Kreative diverser Sparten zusammen

Jam am Willi: Eine Improvisation aus Musik, Tanz, Malerei und Zufall!

Wehringhauser Künstler*innen treffen auf Künstler*innen, die normalerweise im Stadttheater Hagen auf der Bühne stehen und ein buntes Publikum.

Beim „Jam am Willi“ steht die Improvisation im Vordergrund. Das Unplanbare und scheinbar Zufällige wird zur Prämisse, wenn am 05. Und 12. Mai jeweils von 19:00 bis 20:30 Uhr Künstler*innen der Sparten Musik, Tanz und bildender Kunst auf dem Wilhelmsplatz in Wehringhausen zusammenkommen.

Die Künstlerinnen des Jam am Willi

Gruppenfoto der teilnehmenden Künstler*innen und Organisatoren

 

Die Idee stammt von Sara Peña Cagigas, Mitglied der Tanzkompagnie des Stadttheaters. Zusammen mit Maik Schumacher vom Quartiersmanagement Wehringhausen wurde das Konzept ausgearbeitet, Mittel beantragt und Künster*innen angesprochen.

Insgesamt 15 unterschiedliche Künstler sind bei dem Projekt, das zwei Termine vorsieht involviert: Sie stammen aus der „jamerfahrenen“ Wehringhauser Musikszene, der klassischen Musik, aus der lokalen Hochkultur und der freischaffenden Kunst und treffen beim „Jam am Willi“ ohne vorherige Proben aufeinander. „Für die Tänzer*innen ist es spannend den choreographischen Vorgabe zu entfliehen und umsonst und draußen zu tanzen und zu improvisieren“ beschreibt Organisatorin Sara Peña Cagigas ihre Motivation im Projekt. Auch für die Organisatoren ist noch nicht klar, wie es genau ablaufen wird, denn die Kommunikation bei einer Improvisation basiert wesentlich auf Achtsamkeit und nonverbaler Konversation zwischen den Künstler*innen. „Viel mehr als einfache Kommunikationscodes wurde im Vorfeld künstlerisch nicht vorbereitet“ bestätig Sara Pena und bekräftigt die offene Konzeption des Projekt, bei dem voraussichtlich nicht die Perfektion einstudierter Wiederholung im Vordergrund steht, sondern die magischen Momente und das Beobachten des improvisierten Zusammenwirkens aller Künstler*innen und des Publikums.

„Das Projekt passt bestimmt super in den Stadtteil, weil es der lokalen Szene eine Öffentlichkeit ermöglicht, künstlerische Vernetzung schafft und auch der kreativen Seite des Stadtteils gerecht wird“ ergänzt Maik Schumacher, der die lokalen Musiker angesprochen und Organisatorisches geregelt hat.

Vor Ort sind zahlreiche Partner*innen eingebunden: Das Nachhaltigkeitszentrum organisiert eine biologisch-veganes Catering, Die Falken und der Verein „Kunst vor Ort“ begleiten die Veranstaltung bieten Mitmachaktionen für Kinder an. Einige Gewerbetreibenden aus dem Umfeld begleiten die Aktion durch logistische Hilfe.

Die Organisatoren wünschen sich für die Aktion gutes Wetter und viel Publikum, denn auch die Zuschauer sollen eine Rolle übernehmen.

Informationen gibt es via Instagram:
https://www.instagram.com/jamamwilli/

Das Projekt wird gefördert durch den Projektefonds des Kulturbüros Hagen und aus Mitteln der Stadtviertelförderung des Landes NRW.

Sollte die Veranstaltung wetterbedingt nicht stattfinden können, gibt es bei Instagramm kurzfristig eine entsprechende Information.

Wehringhausen, 29.04.2022, Maik Schumacher

Navigation