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Baubeginn auf der „Bohne“

Endlich geht es los.

thumbnail of 2015_09_16_Freizeitgestaltung_Bohne_Zustimmung_BVDer Sanierungsplan der Fläche wurde aufgrund der neuen Planung noch einmal überarbeitet und ist nun genehmigt. Jetzt stehen die Bagger zur baulichen Umsetzung der im Jahr 2015 der unter Beteiligung vieler Anwohner entstandenen Planung für das Grün- und Freizeitareal „Bohne“ am Start.
Die neue bohnenförmige Freifläche befindet zwischen der Lärmschutzwand an der B7 und den Gebäuden nördlich der Wehringhauser Straße.

Im südwestlichen Teil der „Bohne“ hinter den Wohngebäuden wird ein großer „ruhiger“ Bereich mit befestigten Wegen und Baumreihen entstehen. Für den Untergrund kommt eine spezielle Bodenmischung aus der Kompostierungsanlage des WBH zum Einsatz.

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Im nordöstlichen Bereich werden bewegungsorientierte Nutzungen wie ein „Pumptrack“ und ein Streetballfeld mit zwei Körben errichtet. Mit diesen in einem weiten Umkreis einmaligen Angeboten wird die „Bohne“ insb. für junge und jung gebliebene Menschen nicht nur aus Wehringhausen interessant. Zudem wird in diesem Teil der Fläche ein Bereich für die „Szene“ geschaffen, die sich derzeit noch am Tunnel Augustastraße/ Bodelschwinghplatz aufhält.

Zusammen mit der Aufwertung des Bodelschwinghplatzes, der Wehringhauser Straße und des Tunnels zur Augustastraße, die zeitglich erneuert werden, setzt die Stadt Hagen über das Projekt „Soziale Stadt Wehringhausen“ deutliche Signale. Der anstehende Bau der Lärmschutzwand an der Bahn wird den Bereich zusätzlich aufwerten. Die Erneuerung dieses über viele Jahre lang stark belasteten Teils von Wehringhausen wird zu einer weiteren Verbesserung des Images des gesamten Stadtteils beitragen.

Es wird erwartet, dass die privaten Gebäudeeigentümer und Investoren im Bereich um den Bodelschwingplatz die öffentlichen Anstöße aufgreifen, um ihrerseits in die zum größten Teil sehr gute Bausubstanz zu investieren. Ziel ist, dass sie dort attraktiven Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten schaffen und die leer stehenden Gewerberäume wieder beleben.

Die Kosten der Anlage belaufen sich auf rund 660.000 Euro. Das Projekt wird finanziert über das Programm „Soziale Stadt“ aus Mitteln des Bundes und des Landes NRW (80 %) sowie der Stadt Hagen (20 %). Die Bauleitung übernimt der WBH.

Nachfolgend aus der Pressemitteilung der Stadt Hagen vom 24.3.2017:

Bereits im Jahr 2012 waren unter Leitung des WBH die alten Fabrik- und Lagerhallen auf der Fläche hinter den Häusern der Wehringhauser Straße abgebrochen worden. In der Folgezeit wurden auf dem Gelände die Abbruchmassen aus dem Bau der Bahnhofshinterfahrung in Form eines langgezogenen Hügels eingebaut und mit einer Abdichtung aus Bitumen und Boden als Schutz gegen die Ausspülung von Schadstoffen versehen. Zwischenzeitlich waren auch die Baustellencontainer und das Materiallager der Bahnhofshinterfahrung hier untergebracht.
In den vergangenen Monaten, während derer das Areal hinter einem Bauzaun brachlag, erfolgte beim Wirtschaftsbetrieb Hagen die Ausschreibung und Vorbereitung der jetzt anlaufenden Baumaßnahme. Das beauftragte Garten- und Landschaftsbauunternehmen steht nun bereit, um in der letzten Märzwoche zunächst mit den Erdarbeiten zu beginnen.

Voraussichtlich zum Ende des Jahres 2017 ist mit der Fertigstellung der Grün- und Freizeitanlage zu rechnen.

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