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Förderaufruf für Projekte – „Demokratie leben!“

Wir möchten ich Sie auf den Förderaufruf für Projekte im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!” aufmerksam machen. 50.000 Euro stehen für das kommende Jahr für Projekte zur Verfügung, die sich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander in Hagen stark machen und zur Förderung des Demokratieverständnisses beitragen.

Hinter den Schwerpunkten „Von der Willkommenskultur zur Kultur der Vielfalt“ und „Demokratieverständnis fördern“ verstecken sich u.a. Themen wie Diversity, Antiziganismus, Alltagsrassismus, kritische Mediennutzung und Verschwörungstheorien sowie politische Partizipation. So wurden 2020 insgesamt 20 Projekte von Hagener Akteur*innen umgesetzt, darunter ein interkulturelles Theaterprojekt, Angebote zum Thema Fake News und ein Podcast anlässlich der Kommunalwahlen.

Bis zum 10.01.2021 können Sie noch weitere Projektanträge einreichen. Sofern noch Projektgelder vorhanden sind, können auch später im Jahr Projektanträge gestellt werden. Bitte nutzen Sie für die Antragstellung das aktuelle Antragsformular, das Sie auf der Homepage vom Jugendring Hagen finden.

Der „Willi“ ist offiziell eröffnet

Eröffnung des „Willi“

Am 28. August 2020 haben OB Erik O. Schulz, Bezirksbürgermeister Ralf Quardt, die Baupaten Gabriele Haasler, Harald Husberg und Willi Göbel und weitere Vertreter der Stadverwaltung den Willi eröffnet. Leider war dies nicht, coronabedingt, mit einer großen Feierlichkeiten verbunden, aber die Verantwortlichen möchten dies , hoffentlich in 2021, nachholen, so dass der Platz auch als Festplatz eingeweiht werden kann.

Der Ablauf der Arbeiten wurde wöchentlich bei einer Baubesprechung abgestimmt, bei der auch drei „Baupaten“ dabei waren, die Interessen der Anlieger, der Händler und der Bürger wurden durch Harald Husberg, Gabriele Haasler und Willi Göbel vertreten, die zusammen mit der städtischen Bauleitung, der bauausführenden Firma und dem Quartiersmanagement stattfanden. Aktuelle Abläufe, besondere Behinderungen etc. wurden so regelmäßig auf der Internetseite des Quartiersmanagements vorgestellt. Bauliche Veränderungen und Herausforderungen wurden dem Lenkungskreis Wehringhausen regelmäßig vorgestellt, so dass Transparenz hergestellt wurde.

Die Eröffnungsrede des OB können Sie im Video auf der Homepage des 089Wehringhausen-Magazins sehen. Hier…

 

Gemeinsam für Hagen – ein neues Angebot in Wehringhausen

Die Stadt Hagen beteiligt sich am ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“. BIWAQ verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesbauministeriums die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. Das Programm fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.

BIWAQ Team – Foto von Linda Kolms – Stadt Hagen

Seit 2008 legt BIWAQ als Partnerprogramm des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ den Schwerpunkt bewusst auf benachteiligte Stadt- und Ortsteile. So verknüpft BIWAQ quartiersbezogen lokale Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktprojekte mit städtebaulichen Maßnahmen. Mit dieser Sozialraumorientierung erreicht die Unterstützung die Menschen, die sie benötigen. Die Projekte entwickeln wirksame Instrumente für die konkreten Bedürfnisse in den Soziale-Stadt-Gebieten.

Die Stadt Hagen möchte mit dem Projekt „Gemeinsam für Hagen“ im Rahmen des BIWAQ Programms die Stadtteile Wehringhausen und Altenhagen fördern. Sie kooperiert dazu mit der agenturmark, dem Caritasverband Hagen e.V. und der Diakonie-Mark-Ruhr gGmbH.

BIWAQ Workshop Foto Linda Kolms_Stadt Hagen

In einem Workshop in Wehringhausen wurden das Programm und handelnde Personen vorgestellt sowie mit den Partnern vor Ort erarbeitet, wie eine Zusammenarbeit sinnvoll gestaltet werden kann. Die Projektmitarbeiter*innen führten intensive Gespräche mit Vertretern der VHS, des Lenkungskreises Wehringhausen, “ Wir in Wehringhausen“, der Stadteilredaktion, dem Quartiersmanagement und Vertreter*innen weiterer Projekte, die im Stadtteil schon aktiv sind. Es wurden schon einzelne konkrete Aktionen besprochen, (wie z.B. die Gestaltung und Bepflanzung der Blumenkübel in Wehringhausen) und Kontakte ausgetauscht für die mögliche Zusammenarbeit.

Die Mitarbeiter*innen des Projektes  möchten mit BIWAQ zum einen die Bewohner*innen der Stadtteile erreichen, ihnen Beratungsangebote machen, bei Bedarf qualifizieren und bei der Arbeitssuche unterstützen. Die Zielgruppe sind Langzeitarbeitslose über 27-jährige aus beiden Stadtteilen sowie angrenzenden Bereichen. Das schließt auch Bewohner*innen mit Migrationsbiografie ein.

Zum anderen sollen die lokalen Unternehmen durch Beratungsangebote, digitale Vernetzung und gemeinsame Marketingaktionen gestärkt werden.

Für beide Angebote wird die Stadt mit den Projektpartnern in den Stadtteilen Altenhagen und Wehringhausen Treffpunkte schaffen, wo Veranstaltungen für Bürger*innen und Unternehmen stattfinden können. Hier ist dann auch Gelegenheit,  sich einfach mal ungezwungen bei einem Kaffee oder Tee zu unterhalten und Nachbar*innen kennenzulernen.

Der Workshop war der Erste im Rahmen des Projektes  und soll auch in Altenhagen noch in ähnlicher Form stattfinden.

Hagen feiert 275 Jahre!

Unser Hagen feiert in 2021 einen ganz besonderen Geburtstag und wird stolze 275 Jahre. Historisch wurde Wehringhausen 1876 eingemeindet, d.h. auch die Ehe zwischen Wehringhausen und Hagen feiert ihr 145. Jubiläum.

Dies ist natürlich auch ein Grund zu feiern und wir sind uns sicher, dass es auch in Wehringhausen Menschen, Vereine und Institutionen gibt, die zu diesem Jubiläum ein Fest feiern oder ein Projekt zu der Thematik realisieren möchten.

In Wehringhausen haben wir durch das Programm Soziale Stadt die Möglichkeit eine solche Idee über den Verfügungsfonds zu fördern. Weitere Infos gibt es bei uns im QM.

02331 – 3 73 52 66

Einladung des Oberbürgermeisters

Anmeldeformular

 

Umfrage zu Waste Watcher

Die Waste Watcher sind natürlich auch verstärkt in Wehringhausen unterwegs und leisten eine tolle Arbeit. Zwei Studenten möchten dies nun in einer Umfrage, die ca. 3 Minuten dauert, genauer herausfinden und schreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 01. April 2019 begannen die Waste Watcher der Stadt Hagen und der Hagener Entsorgungsbetriebe HEB mit Ihrer Arbeit. Gut ein Jahr später bietet sich uns die Möglichkeit, im Rahmen unseres Projektstudiums an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW), Studienort Hagen, eine Zwischenbilanz zur Arbeit der Waste Watcher zu ziehen.

Im Rahmen dieses Projektes soll die Frage „Wie sauber ist Hagen? Auswirkungen der Arbeit der Waste Watcher“ betrachtet werden. Dazu gehört auch die Frage, wie die Hagener Bürger*innen zu den Waste Watcher stehen. Um dies abzufragen, haben wir eine Online-Befragung erstellt, die unter dem Link

https://www.umfrageonline.com/s/c26f65f

abgerufen werden. Wir bitten Sie, an dieser Online-Befragung teilzunehmen, aber auch den Link der Online-Befragung in Ihrem Familien- oder Bekanntenkreis zu verbreiten, damit eine möglichst große Gruppe an Hagener*innen ihre Meinung zum Projekt der Waste Watcher mitteilen.

Die Befragung erfolgt natürlich anonym. Der Zeitaufwand für die Online-Befragung beträgt ca. drei Minuten.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Richter und Patrick Slatosch