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Modellversuch zur Sauberkeit in der Moltkestraße

Die Eigentümer in der Moltkestraße schließen sich zusammen zwecks Reinigung der öffentlichen Flächen in der Moltkestraße. Langfristiges Ziel ist die Aufwertung des Erscheinungsbildes der Straße für Bewohner und Besucher durch ein gemeinsames Vorgehen. Die Versuchsphase läuft noch bis Anfang März.

Die Moltkestraße in Wehringhausen ist eine typische Wohnstraße in Wehringhausen. Schmucke Altbauten bieten Wohnraum im typischen Gründerzeitambiente, die Wege in den Stadtteil sind kurz, Die Geschäfte der Lange Straße sind „um die Ecke“. Man kennt sich vom sehen. Doch auch in der Moltkestraße gibt es ein Problem mit dem Erscheinungsbild des öffentlichen Raumes. Die Bürgersteige werden oftmals nicht konsequent gereinigt. Die Baumbeete haben ihre letzte Reinigung und Bepflanzung lange hinter sich.

Dies haben einige Anwohner und Eigentümer von Häusern in der Straße zum Anlass genommen sich über das Quartiersmanagement Wehringhausen zusammen zu schließen um Lösungen zu finden.

„Das Problem liegt in den unterschiedlichen Rollen für die Reinigung des öffentlichen Raumes. Vor manchen Häusern wird regelmäßig durch Bewohner oder vom Eigentümer beauftragte Firmen gefegt, vor manchen Häusern lange Zeit gar nicht. Der Wind verweht alles und es wird nie richtig sauber“ analysiert ein Teilnehmer der Eigentümer-Runde das Grundproblem. „Dazu kommt der zeitliche Versatz der Reinigungsbemühungen Einzelner. Die öffentlichen Flächen rund um die Straßenbäume werden seitens der Stadt auch nicht gerade mit Liebe versorgt“ wird aus der Runde ergänzt. Das Ergebnis ist bekannt.

Angeschoben durch einen Eigentümer mit einem eigenen Facility-Management wird die Straße nun seit Anfang Februar nach einer Grundpflege nun zweimal wöchentlich bis Anfang März gereinigt. Das schließt die Bürgersteige, die Grünflächen rund um die Bäume und den Bereich um die PKW-Stellplätz mit ein. „Mit diesem Versuch wollen wir zeigen, wie sich die Bemühungen auswirken, welche Kosten für diese Art der Reinigung aus einer Hand entstehen und was dies schließlich für Kosten pro Hauseigentümer bedeuten würde, wenn alle mitziehen“ beschreibt Sascha Schubert die Motivation der Eigentümerrunde.

Mit Aushängen in den Hauseingängen wird die Aktion in drei Sprachen erklärt um den Respekt und die Mitwirkung der Bewohner und Besucher der Straße geworben. Auch die Geschäfte im unteren Teil der Moltkestraße wurden informiert und gebeten die Aktion zu unterstützen.

„Ziel sollte es auf jeden Fall sein, dass nach dieser Versuchsphase ausreichend viele Eigentümer ihren finanziellen Beitrag leisten um die Reinigung aus einer Hand zur Regel werden zu lassen“ ergänzt Maik Schumacher vom Quartiersmanagement Wehringhausen und zählt auch auf einen Vorbildcharakter der Aktion für andere Straßen bzw. der dortigen Eigentümer*innen. In der Moltkestraße sind ein Gutteil Eigentümer bereits „im Boot“. Zum Ende der Versuchsphase gibt es eine gemeinsame Videokonferenz in der das weitere Verfahren abgestimmt wird.

Eigentümer*innen, die sich über Hintergründe der Aktion informieren wollen, können dies bei der nächsten Videokonferenz-Sitzung des Eigentümerstammtisches Wehringhausen am Donnerstag, den 3. März ab 18:30 Uhr tun. Interessierte melden sich dafür beim Quartiersmanagement Wehringhausen.

  • Quartiersmanagement Wehringhausen
    Lange Straße 22
    58089 Hagen

    Telefon: 02331 – 3 73 52 66
    Fax:      02331 – 3 73 52 68

    Öffnungszeiten:

    nach Vereinbarung im
    QM-Büro im 1. OG über dem Stadtteilladen
    (ggf. bitte klingeln).

    Im Stadtteilladen in der Lange Str. 22:
    MO 09:00 Uhr - 10:30 Uhr
    DI 16:00 Uhr – 18:00 Uhr

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