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Die Rettung kommt aus dem Senfglas

Die Idee stammt aus der Stadt Netphen: Ältere Einwohner werden dort mit einem sogenannten
Notfallglas ausgestattet. Das Behältnis in der Größe eines Senfglases enthält ein zusammengerolltes
Blatt mit allen Angaben die Rettungssanitäter und Ärzte im Notfall benötigen:
Angaben zu Krankheiten und Patientenverfügungen, bis zur Frage wer sich um Haustiere kümmern soll.

Um einen treffsicheren Aufbewahrungsort zu gewährleisten, steht das „Senfglas“ tatsächlich im Kühlschrank und ist mit einem großen auffälligen Sticker gekennzeichnet.
Die Notärzte in der Region kennen das Prinzip und nehmen, genauso wie die Besitzer des Glases, diese Hilfestellung gerne und dankbar an.

Wir möchten dieses Projekt auch in Wehringhausen umsetzen und so zu ein bisschen mehr Sicherheit beitragen.
Interessierte Wehringhauser die sich an der Umsetzung dieser Idee beteiligen möchten, melden sich bitte beim Quartiersmanagement.

Veranstaltungskalender für 2017

Der Veranstaltungskalender der Sozialen Stadt dient dazu, dass die Besucher sich über bevorstehende Veranstaltungen informieren können und auf der anderen Seite Einrichtungen und Vereine eigene Termine planen können, so dass es nicht zu Terminkollisionen kommt.

Deshalb bitten wir die Vereine, Gruppen, Initiativen und Einrichtungen ihre Veranstaltungen eigenständig einzutragen. Ein einmaliges Anlegen eines Accounts ist hierfür erforderlich. Sie können sich hier registrieren.

Wenn Sie hierbei Hilfe benötigen, dann ist das Quartiersmanagement gerne behilflich. Sprechen Sie uns einfach an.

Wehringhauser Flächenbörse – Hallen, leere Ladenlokale, alte Werkstätten etc. für allerlei Nutzungen gesucht!

Das Quartiersmanagement sucht Flächen zur Weitervermittlung an gewerbliche, kreative oder sozial engagierte Menschen. In diesem Zusammenhang benötigen wir Hinweise auf leer stehende Flächen und die dazugehörigen Eigentümer. Interessierte an freien Flächen können sich ebenfalls an uns wenden.

Das Quartiersmanagement ist bereits seit längerer Zeit Anlaufstelle für Eigentümer von leeren Ladenlokalen auf der einen und Interessenten an Ladenlokalen und Flächen im allgemeinen auf der anderen Seite. Wir übernehmen dabei die Kontaktherstellung und beraten beide Seiten bei der Wahl einer Immobilie und der Umsetzung des Vorhabens vor Ort.

Dabei gibt es zwei Ziele:

  1. Belebung des Handels und der Dienstleistungen insbesondere in und um die Lange Straße und den Wilhelmsplatz um die Nahversorgung vor Ort zu sichern und attraktive Angebote zu schaffen und
  2. Findung von Räumen für allerlei weitere Nutzungen wie Ateliers, Werkstätten, soziale Projekte usw.

Wir haben regelmäßig Anfragen von Gewerbetreibenden, Gründern, Kreativen und Sozialen Projekten, die geeignete Flächen suchen und stellen hier gerne Kontakte zu den uns bereits vorliegenden Eigentümern einer Immobilie her.

Zukünftig werden verfügbare Flächen auch auf der Internetseite zu finden sein. Gegenwärtig bitten wir bei Interesse um eine E-Mail an ed.ne1488052562suahg1488052562nirhe1488052562w-mq@1488052562rehca1488052562muhcs1488052562.kiam1488052562 oder einen Anruf (02331 – 3735266) um „Sucher“ und „Anbieter“ zu verbinden.

Wir vermitteln auch gerne Kooperationen von Menschen, die eine Fläche für Ihr Schaffen suchen.

Wiederherstell-Bar macht Namen zum Programm (+ Vorschau)

Am Samstag wurden im Repair-Cafe zum ersten Mal Kleinelektrogeräte repariert.
Anwohner brachten ihre defekten Geräte in die Lange Straße 65 um sie von Fachkräften überprüfen und, mit ein wenig Glück, auch gemeinsam zu reparieren.
Die erste „Sprechstunde für Habseligkeiten“ war ein voller Erfolg denn Radios, Wasserkocher, Videorekorder, Thermomixer und Co. konnten ihren Dienst wieder antreten.
Die nächste Gelegenheit zur Reparatur ist immer am 1. & 3. Samstag im Monat.
Die regulären Öffnungszeiten sind jeden Mittwoch 16-19 Uhr und Sonntag 15-18 Uhr.
Weitere Informationen zum Repair-Cafe gibt es hier

VORSCHAU:
Am 18.02. findet um 17 Uhr der erste „Fahrradreparatur-Treff“ statt.
Dort bekommen alle Räder einen Frühjahrscheck verpasst um dann, beim nächsten Treff die Mängel zu beheben.
Das Team steht allen mit „Rad“ & Tat zur Seite und heißt alle herzlich willkommen.

11. Tag der offenen Hinterhöfe in Wehringhausen

Silke Pfeifer und die anderen Macher*innen veranstalten am Sonntag, 25.6.2017 den 11. „Tag der offenen Hinterhöfe in Hagen-Wehringhausen(bitte anklicken).

Für diesen Tag  werden weitere MITMACHER*INNEN gesucht, die ihre Höfe an dem Tag für Besucher öffnen.
Darüber hinaus werden auch noch MITORGANISATOR*INNEN gesucht, die bei Vorbereitung und bei der Organisation am Tag selbst mit anpacken.

In diesem WDR-Lokalzeit-Beitrag kann man sich einen visuellen Eindruck von dem Projekt verschaffen:

Wir nutzen die Gelegenheit, um auf das Hofgestaltungsprogramm Wehringhausen aufmerksam zu machen. Sie können bis zu 50 % Zuschuss erhalten, wenn Sie auch Ihren Hof neu gestalten und für die Mieter nutzbar machen. Spätestens beim nächsten Tag der offenen Hinterhöfe in Wehringhausen wäre dann auch Ihr Hof dabei…

 

Bitte unterstützen Sie diese tolle, freiwillige und nicht kommerzielle Initiative, die einen wichtigen Beitrag für ein positives Image von Wehringhausen leistet!

Bitte melden Sie sich bis zum 25. März bei Silke Pfeifer (ed.ru1488052562tnega1488052562-ehcs1488052562ifarg1488052562@tkat1488052562nok1488052562) und informieren Sie auch andere mögliche Interessierte über diese Aktion!

 

Projektidee: Weltreise durch Wohnzimmer

Bei einer „Weltreise durch Wohnzimmer“ laden Menschen mit ausländischen Wurzeln Interessierte zu sich nach Hause ein und erzählen von ihrer Heimat – mit erstaunlichen Effekten für alle Beteiligten.
Auf dieser Seite kann man sich etwas in die Projektidee einlesen. Auch in der WDR-Lokalzeit gab es einen Bericht über die praktischen Erfahrungen mit einem solchen Projekt.

Nachfolgend ein Erklär-Video:

 

Wer Interesse daran hat, ein solches oder ähnliches Projekt in Wehringhausen freiwillig/ ehrenamtlich zu organisieren und „aufs Gleis zu setzen“, der kann sich gern beim Quartiersmanagement melden:

Tel. 3 73 52 66, ed.ne1488052562suahg1488052562nirhe1488052562w-mq@1488052562maet1488052562

Umbau der Kreuzungsbereiche in der Lange Straße hat begonnen.

Die Firma Duys beginnt heute, am 30.01.2017, mit den Arbeiten an der Umgestaltung der Kreuzungsbereiche in der Lange Straße zwischen Bach- und Södingstraße. Die Umbaumaßnahmen beinhalten:

  • Neubau von Querungshilfen
  • Buskaps zur besseren Erreichbarkeit der Busse
  • Fahrbahneinengungen im Bereich der einmündenden Seitenstraßen

Details dazu finden Sie hier.

Die Baumaßnahmen werden ca. 11 Wochen andauern und in Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt ist die Kreuzung Lange Straße / Bachstraße. Die Baufirma veranschlagt für diesen ersten Abschnitt ca. 3 Wochen vorbehaltlich einer Verlzögerung durch Witterungseinflüsse oder baubedingte Unvorhersehbarkeiten.

Der Rosenmontagszug ist bei den Baumßnahmen berücksichtigt. Ein Umleitung ist nicht erforderlich. Die Baustelle wird zum Rosenmontag entsprechend präpariert.

In den jeweiligen Baustellenabschnitten wird der Verkerhr per Ampelanlage geregelt und einspurig geführt. Zudem werden die einmündenden Seitenstraßen zur Lange Straße hin gesperrt und somit zu Sackgassen. Fußgänger können die Baustellenbereiche passieren und auch Hauseingänge und Geschäft bleiben zugänglich. Behinderungen und Wartezeiten werden jedoch nicht zu vermeiden sein.

Weitere Informationen zu den nächsten Bauabschnitten teilen wir Ihnen später mit.

Wiederherstell-Bar startet am Samstag, 4.2.

Reparieren statt Wegwerfen! Unter diesem Motto finden die ersten Reparaturtreffen im Repair-Café statt!

Die Wiederherstell-Bar in der Lange Str. 65 öffnet am Samstag, den 04.02.2017, ab 15 Uhr ihre Türen, um gemeinsam mit Ihnen ihre defekten Kleinelektrogeräte zu reparieren.

Am Samstag, 18.02.2017 gibt es ab 17 Uhr außerdem eine Möglichkeit, um das Fahrrad fit für den Frühling zu machen.

Die Wiederherstell-Bar als regelmäßiger Treff öffnet jeden Mittwoch von 16 bis 19 Uhr und jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr (Feiertage ausgenommen).

Die Nähgruppe aus alt mach schön, trifft sich ab sofort jeden Freitag ab 15 Uhr.

Wir stehen mit Rat und Tat an Ihrer Seite und freuen uns auf Sie.

Weitere Informationen erhalten Sie von Stephan Peddinghaus unter ed.en1488052562ilno@1488052562suahg1488052562nidde1488052562p1488052562 oder unter 0173/9333178.

Bildmaterial zur redaktionellen Verwendung finden Sie unter https://www.facebook.com/GruenerSternWehringhausen/

Wir freuen uns über redaktionelle Erwähnung in jeder Form und laden Sie herzlich ein, um von vor Ort zu berichten.

Herzliche Grüße,

das Team der Wiederherstell-Bar

Roter Stern Wehringhausen e.V.
Abteilung Grüner Stern

Wiederherstell-Bar
Lange Str. 65 · 58089 Hagen

ed.r1488052562ablle1488052562tsreh1488052562redei1488052562w@ofn1488052562i1488052562Telefon: 0173/9333178

http://www.wiederherstellbar.de
https://www.facebook.com/GruenerSternWehringhausen/

„Eigentümer beraten Eigentümer“

Eine starke Initiative von Immobilienbesitzern in Wehringhausen!

Die Erneuerung von Wehringhausen nimmt weiter Fahrt auf. Die ersten Spielplätze sind saniert, die Arbeiten am Bodelschwinghplatz, der Wehringhauser Straße und am Freizeitpark „Bohne“ sowie an der Lange Straße werden in Kürze beginnen, und die Planungen zum Wilhelmsplatz sind zur Förderung eingereicht. Weitere Projekte sind in Planung.

Viele private Immobilienbesitzer greifen diese Impulse der Stadt Hagen auf und investieren ihrerseits in ihre Wohn- und Geschäftshäuser, z.T. mit Unterstützung des Fassaden- und Hofflächenprogramms. Den Eigentümern kommt somit eine Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, das Stadtbild zu verschönern, und die Wohnungen an zeitgemäße Bedürfnisse anzupassen. Ziel ist, ein vielfältiges und bezahlbares Wohnraumangebot in Wehringhausen  zu schaffen.

thumbnail of Flyer Eigentümer beraten Eigentümer. 17-01-25_Eine Reihe von Immobilienbesitzern und immobilienwirtschaftlich Interessierten trifft sich jeden ersten Donnerstag eines Monats beim Quartiersmanagement zum „Eigentümer-Stammtisch Wehringhausen“. Dort informieren sie sich über Entwicklungen im Stadtteil, sie tauschen sich aus über konkrete Probleme bei der Vermietung oder Erneuerung, sie diskutieren akute Probleme und entwickeln Strategien, wie die Bausubstanz in Wehringhausen erneuert werden kann. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen!
Für das Frühjahr 2017 plant der Eigentümer-Stammtischeine größere Veranstaltung zu den wohnungswirtschaftlichen Perspektiven in Wehringhausen.

Die engagierten Eigentümer gehen nun noch einen Schritt weiter und unterstützen aktiv die Eigentümerberatung beim Quartiersmanagement und bei der Stadt:

Insbesondere unerfahrene und in Immobiliendingen unsichere Immobilienbesitzer sollen durch informelle Beratungsgespräche „auf Augenhöhe“ angesprochen werden. Die „alten Hasen“ bieten ihre Hilfe an. Sie geben ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihren Rat im Rahmen individueller Beratungsgespräche an die Interessierten weiter.

Es geht dabei nicht um eine Rechtsberatung, sondern um das fallspezifische Aufzeigen von Möglichkeiten und Problemlösungen. Das Themenspektrum der Beratungen „von Eigentümern für Eigentümer“ reicht dabei von Grundlagen für den Abschluss von Mietverträgen über Probleme mit Mietern und Fragen zu Nebenkosten bis hin  zu Finanzierungsfragen sowie den Möglichkeiten zur Modernisierung und Instandhaltung.

Jeder Immobilienbesitzer in Wehringhausen kann von diesem bürgerschaftlich getragenen unentgeltlichen Angebot Gebrauch zu machen.

Grundsätzlich stehen die Eigentümer jeden ersten Donnerstag eines Monats ab 18 Uhr zur Verfügung. Um 19 Uhr beginnt jeweils der reguläre Eigentümerstammtisch

Der nächste Termin für die Eigentümerberatung ist am Donnerstag, 2.2.2017 um 18 Uhr.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Quartiersmanagement Wehringhausen,
Tel. 02331/ 3 73 52 66, ed.ne1488052562suahg1488052562nirhe1488052562w-mq@1488052562maet1488052562.

Presse-Information des Eigentümer-Stammtisches Wehringhausen vom 25.1.2017

Fördermöglichkeiten für künstlerische Projekte stehen kurzfristig zur Verfügung

Im Rahmen der Unterstützung Wehringhausens bei der Entwicklung der Potentiale im Bereich Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft stehen aktuell wieder Fördermittel für die Realisierung kurzfristiger künstlerischer Projekte zur Verfügung!

Das Quartiersmanagement fungiert in der Sache als Mittler und Berater und erläutert erste Fragen zur Förderung. Förderanträge können von uns auch inhaltlich bzw. bei der Erstellung unterstützt werden. Erste Rückfragen dazu bitte an: ed.ne1488052562suahg1488052562nirhe1488052562w-mq@1488052562rehca1488052562muhcs1488052562.kiam1488052562

Das Förderprogramm „IKF“ (individuelle Künstlerförderung) wird landesweit vom ecce federführend betreut. Aktuell ist der Zugang zum Programm wie folgt möglich:

Ab Montag, den 23.01.2017 sind erneut Antragstellungen im Bereich „Künstlerische Aktionen“ möglich.
Bis einschließlich 12.02.2017 ist unser Portal dann wieder für Bewerbungen von KünstlerInnen und Kreativen aus dem Ruhrgebiet geöffnet, die bei künstlerischen Aktionen, Projekten und Veranstaltungen kurzfristig Unterstützung benötigen.

Alle Informationen zur Antragstellung und den Link zum Online-Bewerbungscenter finden Sie unter www.kreativ-quartiere.de/kuenstlerfoerderung.

Alle Details gibt es zudem auch als PDF-Datei unter folgendem Link beim ecce:
http://www.kreativ-quartiere.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/20160922_IKF_Kuenstlerische_Aktionen_Foerderinformationen.pdf

Für die Bereiche „Thematische Bewerbung“ und „Individuelle künstlerische Entwicklung“ wird es in Kürze ebenfalls weitere Antragsfristen geben, über die wir Sie rechtzeitig in Kenntnis setzen.
Zuständig beim ecce ist Nele Marx: moc.e1488052562-c-c-1488052562e@xra1488052562m1488052562, 0231 – 22227570

Weitere Bauprojekte im öffentlichen Raum erforderlich

Bericht von der 4. Stadtteilkonferenz Wehringhausen am 21.1.2017

Rund 60 Wehringhauserinnen und Wehringhauser sind am Samstagnachmittag der Einladung des Quartiersmanagements gefolgt und haben sich auf den Weg ins Kultopia gemacht ‑ zur 4. Stadtteilkonferenz Wehringhausen.

Zunächst wurde Bilanz gezogen: Insgesamt 12 städtebaulich Projekte sind seit 2014 bereits unter breiter Beteiligung der Bewohner auf den Weg gebracht worden, darunter größere wie der Wilhelmsplatz, der Bodelschwinghplatz und die Freizeitanlage „Bohne“ genauso wie die Erneuerung von Spielplätzen.

Das vor über neun Jahren einmal eingeplante Gesamtbudget für investive Maßnahmen für die Soziale Stadt Wehringhausen ist damit bis auf eine Sicherheitsreserve weitestgehend aufgebraucht. Seit der Antragstellung im Jahre 2008 sind die Preise gestiegen, die Rahmenbedingen und Aufgaben im Stadtteil haben sich geändert, und neue, zu den Veränderungen passende Projektideen sind entstanden.

Ziel der Stadtteilkonferenz war festzustellen, welche weiteren baulichen Projekte wichtig sind, damit die „Soziale Stadt Wehringhausen“ zu einer nachhaltigen Stabilisierung des Stadtteils führt. Die zusätzlichen Projekte sollen dazu beitragen, dass die bisherigen Projekte ihre Wirkungen im Stadtteil vollständig entfalten können. Viele der auf der Konferenz diskutierten Ideen stammen aus den Masterplänen „Mobilität und Verkehr“ und „Freiraum“, die in 2015 durch Fachplaner unter Beteiligung der Wehringhauser Bewohnerinnen und Bewohner entstanden sind.

Drei Themen kristallisierten sich als wesentlich heraus:

  1. Die meisten Stimmen erhielt die Aufweitung des Tunnels am Bodelschwingplatz hin zur Augustastraße. Durch die Ausbildung eines Atriums und einer Rampenanlage für mobilitätseingeschränkte Menschen würde der bestehende Angstraum abgebaut, und der neue Bodelschwinghplatz und die neue Freizeitanlage „Bohne“ würden auch für die Bewohner im oberen Wehringhausen attraktiv erreichbar sein.
    Maßgabe dabei ist, dass die verkehrlichen Auswirkungen, die mit einer Unterbrechung der Augustastraße an dieser Stelle verbunden wären, geprüft werden. Für die zu erwartenden Mehrbelastungen in der Lange Straße und in der Buscheystraße müssten gleichzeitig mit der Tunnelaufweitung geeignete Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung ergriffen werden.
  2. Als zweitwichtigster Punkt haben die Teilnehmer der Konferenz Maßnahmen favorisiert, die dazu beitragen, die Nord-Süd-Verbindung im Stadtteil verkehrlich zu verbessern.
    Insbesondere Ältere und Mobilitätseingeschränkte haben praktisch keine Möglichkeit, die starken Steigungen durch geeignete öffentliche Transportsysteme zu meistern, um in der Lange Straße einzukaufen oder die neue Freizeitanlage „Bohne“ zu besuchen. Hierbei könnten z.B. Kleinbusse zum Einsatz kommen. Ansprechpartner hierfür wäre primär die Hagener Straßenbahn AG.
    Als außergewöhnliche Idee zur Lösung des Problems fand sogar eine Seilbahn viele Fürsprecher, die vom unteren Wehringhausen bis zum Stadtwald reichen könnte und zudem ein touristisches Potenzial hätte. (Beispiel: Wuppertal)
  3. Als drittwichtigstes Thema wurden sogenannte „Pocketparks“ genannt, die als kleine begrünte Inseln im Stadtteil die Aufenthaltsqualität in dem eng bebauten Stadtteil für viele Bewohnergruppen verbessern und insbesondere die Nord-Süd-Verbindung vom Stadtwald bis zur Freizeitanlage „Bohne“ stärken würden.

In den Diskussionen wurden nochmals betont, dass die Investition „in Steine“ allein den Stadtteil nicht stabilisieren kann. Hierzu müssen flankierend weiterhin  soziale, kulturelle und bildungsbezogene Projekte zur Umsetzung kommen, um bestehenden Problemen in Wehringhausen zu begegnen und Chancen zu nutzen.

Auch das Thema „Wohnen“ wurde in seiner Bedeutung herausgehoben. Neben der Schaffung einer ausreichenden Menge an qualitätvollem bezahlbaren und barrierearmen Wohnraum braucht es weitere Anstrengungen zur Unterstützung der Vermieter, die es Ihnen möglich machen, Wohnungen auch mit höherer Qualität anzubieten, um über entsprechende Mieteinnahmen die Möglichkeit zu haben, die Gebäude insgesamt zu sanieren.

Über geeignete Marketingmaßnahmen sollen die vielen Potenziale von Wehringhausen besser vermarktet werden. Wehringhausen soll mit seinen gründerzeitlichen Wohngebäuden, seinen Einkaufsmöglichkeiten, seiner Künstlerszene und seiner kulturellen Vielfalt zusammen mit den vielen städtebaulichen Impulsen über die Soziale Stadt im Rahmen eines Image- und Marketingkonzepts als attraktiver Wohnstandort stärker ins Bewusstsein gerückt werden.

Die Entwicklung der Vartainsel zu einem innenstadtnahen Gewerbestandort wurde als weiteres Potenzial angesehen, Wehringhausen zu stärken. Sofern an diesem innstadt- und bahnhofsnahen Standort  Softwareentwickler o.ä. angesiedelt würden, böte sich mit Wehringhausen ein für viele Arbeitnehmer attraktiver Wohnstandort mit Flair, den man zu Fuß oder mit dem Rad erreichen kann. Die positiven Impulse für den Wehringhauser Wohnungsmarkt, für die ansässigen (und künftigen) Geschäfte und für die Bildungseinrichtungen liegen auf der Hand. Insgesamt würde dies zudem zu einer „guten sozialen Mischung“ im Stadtteil beitragen.

Die o.g. Themen, insbesondere „Mobilität“ und „Wohnungsmarkt“ werden in den nächsten Sitzungen des Lenkungskreises Wehringhausen weiter vertieft.

Verwaltung und Politik sind nun aufgerufen, die Chancen für Wehringhausen zu ergreifen, und weitere Mittel bereit zu stellen,  um nicht auf halben Weg stehen zu bleiben. Fördermittel stehen beim Bund und beim Land in ausreichende Menge zur Verfügung, erforderlich sind 10 – 20 % Eigenmittel der Stadt.

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