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Studie zur „Fußgängerfreundlichkeit“ – helfen Sie bis zum 17.06.19 mit!

Die Studentin Angelika Stricker erarbeitet derzeit eine Bachelorarbeit im Studiengang „Gesundheit und Sozialraum“ an der Hochschule für Gesundheit in Bochum.

Die Bachelorarbeit wird sich dem Thema „Fußgängerfreundlichkeit“ widmen. Unter „Fußgängerfreundlichkeit“ oder „Walkability“ wird ein Ansatz zur Bewegungsförderung verstanden, der den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und gebauten Umwelt untersucht.  Dabei wird die physische Umwelt, in der Menschen sich bewegen nach objektiven und subjektiven Kriterien beurteilt. Zu den Kriterien zählen Dichte der Bebauung, Einwohnerdichte, Konnektivität (Vernetzung) von Straßen und Wegen, Vorhandensein und Qualität von Radwegen/Fußwegen, Einkaufsmöglichkeiten, Grünanlagen und Parks, Freizeitmöglichkeiten sowie die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Untersucht wird in dieser Studie die Wohnumgebung in Hagen Wehringhausen und Emst.

Wir vom Quartiersmanagement Wehringhausen halten den Ansatz der Studie für sehr interessant und sind auf die Ergebnisse sehr gespannt. Insbesondere da sich für Hagen und Wehringhausen Handlungsempfehlungen aus den Ergebnissen ableiten lassen.

Daher bitten wir Sie als Bewohner Wehringhausens oder Emst, Frau Stricker zu unterstützen und zwischen dem 20-05.2019 und dem 17.06.2019 an der Umfrage teilzunehmen.

Der Fragebogen ist ANONYM! Das Ausfüllen dauert nur wenige Minuten.

Die Befragung findet digital statt und kann über diesen Link:

https://ee.kobotoolbox.org/::uZYJmQsh

 

oder den QR-Code aufgerufen werden:

Die Ergebnisse können der Stadt Hagen und dem Quartiersmanagement zur Verfügung gestellt werden.

Den Link können Sie gerne weiter verteilen.

Das Fassaden- und Hofgestaltungsprogramm – auch 2019 gibt es wieder Fördermittel

Für viele geht mit dem  Beginn des Frühlings der Frühjahrsputz einher. An vielen Stellen beginnen zu dieser Jahreszeit aber auch wieder verstärkt kleinere und größere Bautätigkeiten. Dies ist auch in Wehringhausen wieder festzustellen. In einigen Fällen sind es erste Maßnahmen des seit mehreren Jahren sehr erfolgreiche laufenden Fassaden- und Hofgestaltungsprogramm.

Denn auch in diesem Jahr wird das Programm im Programmgebiet ,,Soziale Stadt Wehringhausen“ wieder angeboten. Der Stadtteil putzt sich sozusagen weiter raus.

Das Programm hat das Ziel, Eigentümer durch Förderungen zur Gestaltung von privaten Hof und Hausflächen zu animieren und damit zu einer Wohnumfeldverbesserung beizutragen.

Durch die bisherigen Maßnahmen konnte bereits einige beachtliche Aufwertung erreicht werden. Die in vielen Bereichen gründerzeitlich und von Jugendstil geprägte Bausubstanz stellt ein großes Potential für den Stadtteil dar. Die Aufwertung der Gebäude dient jedoch nicht dem Selbstzweck; durch die Maßnahme wird vielmehr die Aufwertung des Stadtteils durch eine erhöhte Aufenthaltsqualität und eine gesteigerte Qualität als Wohnstandort bewirkt. Gleichzeitig führt eine höhere Attraktivität zu einer besseren Vermietbarkeit. Insbesondere da das Programm auf diejenigen Gebäude ausgerichtet ist, bei denen es in den letzten Jahren zu keinem größeren Modernisierungs- und Instandsetzungsstau im Gebäude gekommen ist, deren Fassaden oder Hofflächen mit der Zeit aber nach und nach unattraktiv geworden sind.

Der finanzielle Anreiz für Gebäudeeigentümer zur Erneuerung der Fassade ist wie in den letzten Jahren unverändert attraktiv. So beträgt der Zuschuss 50% der als förderungsfähig anerkannten Kosten, allerdings höchstens 30 Euro pro Quadratmeter gestalteter Fläche.

Es gibt allerdings noch ein paar weitere Dinge zu beachten, falls man sich als Eigentümer oder Eigentümerin für das Programm interessiert:

  • Zunächst muss das Gebäude im Programmgebiet „Soziale Stadt Wehringhausen“ liegen.
  • Zudem muss das Gebäude mindestens zwei Wohneinheiten und zwei Vollgeschosse aufweisen.
  • Gefördert werden Zuschüsse für die Gestaltung von lnnenhöfen, Vorgärten, Begrünung der Flächen, künstlerische Gestaltung von Fassaden sowie die Renovierung, Restaurierung und Reinigung von Außenwänden und Fassaden.
  • Bevor mit Aufwertungsmaßnahmen begonnen werden können, muss der Eigentümer drei Vergleichsangebote von entsprechenden Fachfirmen vorlegen, die von der Verwaltung geprüft werden.

 

Gleichzeitig sollen durch das Programm Spekulation mit Immobilien nicht begünstigt werden. Eine eventuelle Mietpreissteigerung aufgrund der Hof- und Fassadenerneuerung richtet sich zwar nach den jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen, allerdings dürfen die städtischen Zuwendungen nicht auf bestehende Mieten umgelegt werden, da es sich um Fördermittel handelt. Zudem muss der Eigentümer sicherstellen, dass die geförderten Maßnahmen für mindestens zehn Jahre für die vorgesehene Nutzung zur Verfügung stehen und in einem gepflegten Zustand gehalten werden (Zweckbindungsfrist).

Falls Sie nun auch Interesse bekommen haben, Ihre Immobilie „herauszuputzen“ oder noch weiterführend Fragen zum Fassaden- und Hofgestaltungsprogram haben, wenden Sie sich an das Quartiersmanagement Wehringhausen und lassen Sie sich beraten.

Die Antragsformulare finden Sie auf dieser Homepage (unter Downloads) oder direkt im Quartiersmanagement Wehringhausen (Lange Str. 22).

Emil-Schumacher- und Janusz-Korczak Grundschule bekommen neue Schulhöfe

Auf den Schulhöfen der Emil-Schumacher- und Janusz-Korczak Grundschule tut sich was.

Am Freitag dem 21.09 fand der zweite Workshop-Termin zum geplanten Umbau der Emil-Schumacher- und der Janusz-Korczak Grundschule statt. Der Umbau der beiden Schulhöfe wurde durch den nach 2017 aufgestockten Förderrahmen, infolge des Stadtteilentwicklungskonzepts, möglich und lässt sich aus den Masterplänen und Spielleitplanung Wehringhausen ableiten.

Die Besonderheit dieser Konzeptentwicklung ist die aktive Beteiligung der Schüler an der Planung. Bei dem ersten Workshoptermin wurden daher mit etwa 40 Kindern der dritten bis vierten Klasse, Vorstellungen und Wünsche für einen zukünftigen Schulhof besprochen und für die weitere Planung aufgenommen.

Bei dem nun veranstalteten Workshop wurden die vorläufigen Ergebnisse des ersten Workshops sowie die Ergebnisse der an beiden Schulen durchgeführten Befragung in Form von ersten Planentwürfen dargestellt. Das Ergebnis wurde von den „kleinen Experten“ – mit kleineren Einschränkungen, die aufgrund des vorhandenen Budgets nicht zu vereinbaren sind – freudig aufgenommen.

Nun müssen die „großen Experten“ der Stadtplanung die Entwürfe auf Hieb und Stichhaltigkeit überprüfen. Hier gilt es Abstandsflächen, Feuerwehrzufahrten und weitere Restriktionen zu beachten. Das Planungsergebnis wurde dem Lenkungskreis am 05.11. vorgestellt.

Mit dem öffentlichen Beschluss (Durchführungsbeschluss) vom 04.12.2018 wurde nun vom Rat der Stadt Hagen die Weichen für das weitere Vorgehen gestellt. So wird der vorhandene Entwurf bis zum 28.02.19 bei Fördergeber eingereicht. Es folgen verschiedenste Gutachten, die für eine erfolgreiche Baumaßnahme von Nöten sind. Anschließend wird die Ausführungsplanung wiederbeauftragt

Nach Bewilligung der Fördermittel wird ab Spätsommer/ Herbst 2019 gerechnet. Mit Vorliegen des Förderbescheides wird die abgestimmte Planung an den Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) übergeben, welcher das Leistungsverzeichnis für die Ausschreibung der Baumaßnahmen aufstellt. Die Submissionsergebnisse für die Bauvorhaben könnten bis Frühjahr 2020 vorliegen, so dass mit den Baumaßnahmen, je nach Witterung und nach Abstimmung mit dem Schulbetrieb, ab Frühjahr 2020 begonnen werden könnte.

 

Leuchtendes Wehringhausen

 

Am 07.12.2018 funkelte   unser Stadtteil wieder einmal durch die Veranstaltung „Leuchtendes Wehringhausen“.

Das von der Händlergemeinschaft „Wir in Wehringhausen e.V.“ organisierte Fest, konnte trotz ungünstigster Wetterbedingungen zahlreiche Interessierte nach Wehringhausen, auf die Lange Str. und den Wilhelmsplatz, locken.

Viele Vereine, Initiativen und Gewerbetreibende hatten an diesem Tag bis 20.00 Uhr geöffnet und luden zu verschiedenen Angeboten und Aktivitäten für Klein und Groß ein und verwandeln das Viertel so in eine Schlemmermeile.

Auch das Quartiersmanagement bot in dieser Zeit selbstgebackenen Kuchen und heißen Kaffee in gemütlicher Atmosphäre. Ein besonderes Highlight stellte jedoch hier der Samowar dar. Durch die besondere Teezubereitung über einer kleinen Feuerstelle, konnte einerseits das Motto „Leuchtendes Wehringhausen“ hervorgehoben werden, zu anderen konnte so vor allem aber auch vielen. Besuchern und Besucherinnen ein besonders leckerer Tee und einen tollen Austausch geboten werden.

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