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Runder Tisch „Stadtteilsauberkeit Wehringhausen“ hat seine Arbeit aufgenommen

Die Sauberkeit des Stadteils ist in Wehringhausen bei Treffen und Gesprächen mit Bürgern und auch auf den bisherigen Stadtteilkonferenzen stets ein Thema, dem besondere Beachtung gewidmet wird.

Die Ursachen für die gegenwärtige Situation sind vielfältig: Insbesondere eine hohe Bevölkerungsdichte, fehlende öffentliche (und mutmaßlich teilweise auch private) Mülleimer sowie ein bei einigen Bewohnern schwach ausgeprägter Sinn für die Sauberkeit des öffentlichen Raums. Das Quartiersmanagement betreut das Thema durch die Unterstützung der vor – Ort – Initiativen.

Neben der seit Jahren aktiven Gruppe „L(i)ebenswertes Wehringhausen“ haben sich weitere Initiativen im Stadtteil gebildet, die sich um die Stadtsauberkeit kümmern und durch unterschiedliche Aktionen ganz praktische Beiträge leisten. Um die Sauberkeit zu verbessern bedarf es seitens der Bewohner aber insbesondere auch seitens der Stadtverwaltung und des HEBs einer abgestimmten Strategie. Für Wehringhausen hat das Quartiersmanagement  im Rahmen des Prozesses Soziale Stadt Wehringhausen den „Runden Tisch Stadtsauberkeit“ ins Leben gerufen. Dieser setzt sich zusammen aus Gebäudeeigentümern, Gewerbetreibenden und interessierten Bürgern sowie Vertretern des Ordnungsamtes, der Kämmerei, des WBH und des HEB und anderen.

Es wurden verschiedene Fragen und Ideen formuliert, die mit „der Stadt“ auf ihre Wirksamkeit hin geprüft werden sollen. U.a.: Veränderung der Straßenreinigungssatzung (Kehren der Gehwege durch den HEB), mehr Mülltonnen im öffentlichen Raum, Anpasung von Anzahl und Größe der privaten Mülltonnen an den realen Bedarf, bessere und zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit zum Thema, Focussierung der Arbeit des Ordnungsamtes auf die Belange der Stadtsauberkeit, Projekte aus dem Bereich des JobCenters usw.

Nach interner Vorbereitung in der Arbeitsgruppe hat das Quartiersmanagement 27.10.2015 Vertreter des HEB, der WBH, des Ordnungsamtes, der Kämmerei, den Bezirksbürgermeister Arno Lohmann und Vertreter aus der Politik zu einem ersten gemeinsamen Gespräch am Runder Tisch Stadtsauberkeit Wehringhausen eingeladen. Der Termin wurde bewusst in einem Rahmen von Personen gehalten, die sich im Vorfeld intensiv mit den Problemen befasst haben, um an konkreten Fragen und Lösungen arbeiten zu können.

In einem ersten Schritt wurden die Strukturen und Rahmenbedingungen anlaysiert, die zu der aktuellen Situation führen. Im weiteren Verlauf wurden die o.g. Vorschläge und Fragen thematisiert. Die anwesenden Politiker waren sich einig, dass ein echter Fortschritt in diesem image-relevanten Thema „Stadtsauberkeit“ nur zu erreichen ist, wenn es einen höheren Stellenwert in der politischen Diskussion erhält. Sie haben zugesagt, dies voranzutreiben.

Die Mitarbeiter der Verwaltung sind nun dabei zu klären, welche der genannten konkreten Handlungsoptionen überhaupt und wenn, dann in welcher Form umsetzbar sind. Ziel ist es, einen Mix von Maßnahmen auf den Weg zu bringen und dies auf ihre Wirksamkeit hin zu beobachten. Sobald erste Ergebisse vorliegen, wird das nächste Treffen einberufen.

Zwischenzeitlich wurden Vertreter der AG Stadtsauberkeit / L(i)ebenswertes Wehringhausen aus Wehringhausen zu einer Sitzung des AK Stadtsauberkeit im Umweltausschuß der Stadt Hagen Ende Januar 2016 eingeladen. Dieses politische Gremium ist seit kurzen gesamtstädtisch mit dem Thema Stadtsauberkeit befasst und lässt seinerseits diverse Handlungsoptionen gegenwärtig von der Verwaltung prüfen.

Die konkreten Ergebnisse der ersten Sitzung finden sich in der Zusammenfassung, die hier zum Download bereit steht.

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