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Newsletter 2015-03-27

Liebe Wehringhauser,

in der gestrigen öffentlichen Sitzung des Lenkungskreises Soziale Stadt Wehringhausen stellten die Büros wbp Landschaftsarchitekten GmbH aus Bochum und DTP Landschaftsarchitekten GmbH aus Essen den ca. 40 anwesenden Bewohnern ihre Überlegungen zur Erneuerung der Spielplätze Rehstraße, Pelmkestraße (Dreiecksspielplatz) und Rollschuhbahn Dömbergstraße vor. Die Vorentwürfe basieren auf den Ergebnissen der Planungswerkstatt [1] die am 21.2.2015 in der Pelmke stattfand.

Die Planungswerkstatt war ein Element des Gutachtens „Spielleitplanung Wehringhausen“, das das in den letzten Monaten im Rahmen der Sozialen Stadt Wehringhausen erstellt hat. Die Büros wbp und DTP haben an der Werkstatt teilgenommen und haben ihre Eindrücke und die von den Bewohnern zusammengetragenen Ideen in ihre jeweiligen Planungen einfließen lassen.

 

Der Spielplatz Rehstraße [2] soll zu einer Fläche für die ganze Familie mit einem  Schwerpunkt ältere Jugendliche ausgebildet werden. Ein großer Doppel-Kletterfelsen, moderne Bewegungs-Elemente Geräte für Alt und Jung und verschiedene Sitzgelegenheiten soll die Fläche für Jugendliche interessant machen. Familien können sich auf dem Platz aufhalten, und auch für die Kleinen wird es eine kleine Fläche geben.

Die Teilnehmer des Lenkungskreises haben dem Konzept fast einstimmig zugestimmt und sich aus den vorgestellten Varianten die besten Elemente herausgesucht. Das Büro wbp wird die meisten der Wünsche in ihrer Entwurfsplanung unterbringen können.

 

Der Rollschuhplatz [3] soll in seiner Funktion erhalten bleiben und qualifiziert werden. Neben der Erneuerung der Beläge soll es eine kleine „Insel“ mit Sitzgelegenheiten auf der Fläche geben, ebenso Sitzgelegenheiten am Rand. Die Fläche um die Rollschuhban herum soll etwas verbreitert und die Randbereiche begrünt werden. Es soll mehr Sitzgelegenheiten und ein Tisch für Geburtstagsfeiern o.ä. geschaffen werden. Der Zaun wird nach außen zu versetzt und an den Eingängen Schwingtüren eingebaut, die für Kleinkinder und auch  für Hunde nicht zu öffnen sind. Außen sollen Fahrradständer angebracht werden, ebenso auch Hundekotbeutelautomaten samt Abfallbehälter.

Die Maßnahmenvorschläge von DTP wurden nach optimierenden Vorschlägen im Rahmen der Diskussion durch den Lenkungskreis mit breiter Mehrheit angenommen. Eine Anwohnerin erklärte sich spontan bereit, den Hundekotbeutelautomaten zu bestücken, wenn die Beutel alle sind.

 

Das Büro DTP stellte seine Überlegungen zum Dreiecksspielplatz an der Pelmkestraße [4] unter dem Motto „Einer für alle!“ vor. Die Angebote für alle Altersgruppen sollen beibehalten werden. Der Bereich für das Kleinkinderspielen soll räumlich und von den Geräten her von den Angeboten für die größeren Kinder durch eine gepflasterte barrierefreie Fläche getrennt werden, die auch von Älteren gut benutzbar ist. Die bestehenden Geräte werden i.d.R. erhalten oder repariert, in geringem Umfang sollen auch neue Elemente hinzu kommen. Das vorgesehene Budget stellte eine große Herausforderung dar, so dass nicht alle Ideen der Planungswerkstatt umsetzbar sein werden. In der Diskussion hat der Lenkungskreis hat die an einigen Stellen Sparvorschläge gemacht und Prioritäten gesetzt. So soll der Mittelstreifen z.B. etwas weniger breit als geplant ausfallen. Das Büro dtp wird die Änderungsvorschläge so in die Konzeption einbauen, dass sie  im Rahmen des Budgets umsetzbar sind.

 

Beide Büros werden die Vorentwürfe mit den gestern besprochenen Änderungsvorschlägen zu Entwurfsplanungen weiterentwickeln, die zusammen mit den darauf aufbauenden Kostenschätzungen im April von der Stadt Hagen an den Fördergeber weitergereicht werden. Mit der Bewilligung wird im (Spät-)sommer gerechnet. Die Büros werden im Zuge der Erstellung der Ausführungsplanungen die Bewohner erneut einbinden, die Ergebnisse werden selbstverständlich auch den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Nach Eingang des Bewilligungsbescheids kann es 3 – 4 Monate später mit den Umbau losgehen…

 

 

Am 16.4. wird es eine weitere öffentliche Sondersitzung des Lenkungskreises Wehringhausen geben. Die Büros scape Landschaftsarchitekten aus Essen sowie  planersocietät aus Dortmund stellen dann die Ergebnisse der in den letzten Monaten unter Beteiligung der Bewohner im Rahmen der Sozialen Stadt  Wehringhausen erstellten Gutachten „Masterplan Freiraum“ sowie „Masterplan Verkehr und Mobiliät“ vor.

Die Vorstellung ist ein weiterer Schritt zur Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzepts Wehringhausen, aus dem sich alle Förderprojekte ableiten müssen. Die von den Gutachtern vorgestellten Maßnahmenvorschläge werden Grundlage der in den nächsten Monaten stattfindenden Diskussionen zur Abstimmung der Prioritäten für die Förderanträge in den nächsten Jahren sein.